Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Lehrveranstaltungen im WS 2017/2018

VL: Komparatistik: Geschichte – Arbeitsfelder – Perspektiven

Mi 8-10

Die Vorlesung wird das Arbeitsfeld der Komparatistik in Themen und Bespielen vorstellen, dabei auf historische Rahmungen und zum Teil auch länderspezifische Entwicklungslinien des Faches eingehen und diese mit aktuellen Aufgabenstellungen und Debatten verknüpfen. Einstiegsmöglichkeiten zum aktuellen Stand des Faches, auch ggf. im Blick auf seine Gren­zen und Überforderungen, bieten hierzu der web-Auftritt der nordamerikanischen Kompara­tistik: The 2014-2015 Report on the State of the Discipline of Comparative Literature [https://stateofthediscipline.acla.org/    (21.07.2017)], sowie die dort angesprochenen bzw. auch verlinkten Themenfelder, Forschungsprojekte und –debatten. In diesem Rahmen richtet sich die Vorlesung natürlich an KomparatistInnen, aber auch an andere an interkulturell ausge­richteten literaturwissenschaftlichen Fragen Interessierte aus den Bereichen der Lehramtsaus­bildung, DaF und fachspezifischer Zugänge anderer Philologien (und darüber hinaus).

Literatur zur Einführung: Angelika Corbineau-Hoffmann: Einführung in die Komparatistik. Berlin: E. Schmidt 2000 [32013]; David Damrosch: What is world literature? Princeton: UP 2003; Ernst Grabovszki: Vergleichende Literaturwissenschaft für Einsteiger. Wien Stuttgart: Böhlau UTB 2011.

Weitere Literatur: Ulrich Weisstein: Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft. Stuttgart u.a.: Kohlhammer 1968; Horst Rüdiger (Hg.): Komparatistik. Aufgaben und Metho­den. Stuttgart u.a.: Kohlhammer 1973; Gerhard R. Kaiser: Einführung in die Vergleichende Literaturwissenschaft. Forschungsstand – Kritik – Aufgaben. Darmstadt: WBG 1980; Peter V. Zima: Komparatistik. Einführung in die vergleichende Literaturwissenschaft. Tübingen: Francke 1992; Steven Tötösy de Zepetnek: Comparative Literature. Theory, Method, Appli­cation. Amsterdam Atlanta: Rodopi 1998; Geoffrey Hartman: Das beredte Schweigen der Literatur. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2000; Eva Kushner: The Living Prism. Itineraries in Comparative Literature. Montréal Kingston: McGill-Queen’s UP 2001; George Steiner: Er­rata. Bilanz eines Lebens. München: dtv 2002; Charles Bernheimer: Comparative Literature in the Age of Multiculturalism: Baltimore: John Hopkins UP 1994. Haun Saussy (Hg.): Com­parative Literature in the Age of Globalization. Baltimore: John Hopkins UP 2006; Gayatri Chakravorty Spivak: An Aesthetic Education in the Era of Globalization. Cambridge/Mass.: Havard UP 2012; César Domínguez, Haun Saussy, Darío Villanueva: Introducing Compara­tive Literature. New Trends and Applications. London New York: Routledge and Kegan Paul 2015.

Textbücher und Rahmen: Hans Norbert Fügen (Hg.): Vergleichende Literaturwissenschaft. Düsseldorf Wien: Econ 1973; Rüdiger Zymner, Achim Hölter (Hg.): Handbuch Komparatis­tik. Theorien, Arbeitsfelder, Wissenspraxis. Stuttgart Weimar: Metzler 2013; David Dam­rosch (Hg.): World Literature in Theory. New York: Wiley-Blackwell 2014.

S: Eisenbahngeschichten

Di 14-16

Mobilität, Flüchtigkeit, aber auch die Unmittelbarkeit des Augenblicks gehören, Charles Bau­delaire zufolge, zu den Grunderfahrungen eines Lebens in der Moderne. Hierfür schienen, zumindest in den Gründerjahren der Moderne, der Eisenbahnbau und ebenso auch das Unter­wegsseins auf Schienen modellhaft zu sein und bestimmten so auch nicht nur die Erfahrungen der Zeitgenossen, sondern fanden auch ihren Niederschlag in Literatur und dem in dieser Zeit ebenfalls einsetzenden Film. Peter Gay hat in diesem Sinne das 19. Jahrhundert das „Zeitalter der Kurierzüge“ genannt und damit darauf hingewiesen, dass diese technische Entwick­lung nicht nur auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zurückwirkt: Nation als Arbeitsrahmen na­tionaler und transnationaler Verkehrs- und Verwaltungsprojekte; Schienenstränge nicht nur als Infra­struktur und Kommunikationsträger, sondern auch als Impulsgeber einer territorialen (natio­nalen) Stabilisierung und zugleich als Motoren der Verunsicherung und Dynamisierung. Darüber hinaus wirken sich Mobilität, Beschleunigung und eiserne Bänder, die Landschaften strukturieren, auch auf die Lebenswelten von Individuen und Gruppen aus. Unter den Bedingungen fortschreitender Moderne werden im Bildfeld der Eisenbahnen Erfahrungen der Entbettung ebenso angesprochen wie sich die Suche nach Rückbettung (Anthony Giddens) in „Eisenbahngeschichten“ modellieren und ggf. gestalten lässt.

In diesem Rahmen ist von Seiten der Literaturwissenschaft zu erkunden, in wel­cher Weise zum einen die bislang ungekannte Kraft und Dynamik der Dampfmaschine (auf Rädern) zum Gegenstand literarischer oder anderer künstlerischer Gestaltung wurde bzw. werden konnte. Zum anderen geht es um die Frage, in welcher Weise neue Textformen und damit verbun­dene Wahrnehmungsformen mit den durch die Eisenbahnreise erzeugten Möglichkeiten und Erfahrungen der Kontingenz (Bekanntschaft auf der Strecke und uner­warteter Ausstieg am nächsten Halt) aufkamen bzw. entwickelt werden konnten, in denen der Aufbau und der Abbruch von Kommunikation und Beziehungen, aber auch der Eintritt bzw. die Erfahrung des Unerwartbaren (Widerfahrnis) gefasst und ggf. gestaltet werden können. Dass Bahnhöfe als Drehschreiben, End- und Ausgangspunkte von Reisen, und die dort ange­siedelten Erfahrungen und Geschichten in diesem Rahmen eine wichtige Rolle spielen, wird im Seminar ebenso zu anzusprechen sein, wie die Gestaltung der Kontingenz und Unabge­schlossenheit von Sinnerwartungen unter den Bedingungen tech­nisch gerahmter Mobilität und ihrer ggf. sich steigernden Dynamik. Neben Texten, u.a. von Tolstoi und Mark Twain, Hein­rich Heine, Sholem Alejchem, Guy de Maupassant, Robert Musil, Wenedikt Je­rofejew, Wil­liam Saroyan und Michel Tournier werden wir auch einen Blick in das Great American Song­book werfen und einige Filme heranziehen, die nicht nur in die Welt des 19. Jahrhunderts einführen, sondern auch auf den Umgang mit Dynamik und Unruhe in der aktu­ellen Welt der Moderne verweisen. Auch die Welt der Bahnhöfe und entsprechender „Bahn­hofsgeschich­ten“, für die sich bei google in 33 Sekunden 4550 Einträge finden lassen (21.07.2017), soll berücksichtigt werden.

Literatur zur Einführung: Günter Stolzenberger (Hg.): EisenbahnGeschichten. München: dtv 2003; Wilhelm Kamlah: Philosophische Anthropologie. Sprachkritische Grundlegung und Ethik. Mannheim: Bibliographisches Institut 1972; Wolfgang Schivelbusch: Geschichte der Eisenbahnreise. Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert. Frankfurt Ber­lin Wien: Ullstein 1979; Peter Gay: Allgemeine Einfüh­rung. In: ders.: Erziehung der Sinne. Sexualität im bürgerlichen Zeitalter. München: Beck 1986, S. 11-80; Marshall Berman: All that is solid  melts into air. The Experience of Modernity. New York Toronto: Penguin 1988; Hermann Bausinger, Klaus Beyrer, Gottfried Korff (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991; Anthony Giddens: Konsequenzen der Mo­derne. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1995; Peter Wagner: Soziologie der Moderne. Freiheit und Disziplin. Frankfurt a.M. New York: Campus 1995; Alfred Gottwaldt: Der Bahnhof. In: Alexa Geisthövel, Habbo Koch (Hg.): Orte der Moderne. Erfahrungsräume des 19. und 20. Jahrhunderts. Frankfurt a. M.: Campus 2005, S. 17-26; Hartmut Rosa: Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2005; Carolyn Dougherty: Eisenbahn. In: Enzyklopädie der Neuzeit Bd. 3. Stuttgart Weimar: Metzler 2006, Sp. 154-167; Marc Augé: Nicht-Orte. München: Beck 2010; Markwart Herzog, Mario Leis (Hg.): Der Bahnhof: Basilika der Mobilität - Erlebniswelt der Moderne. Stuttgart: Kohlham­mer 2010; Hendrik Ammoser: Das Buch vom Verkehr. Die faszinierende Welt von Mobilität und Logistik. Darmstadt: WBG 2014.

S: Europa von Außen: Imaginationen, Erfahrungen und Reflexionen außereuropäischer Beobachter in literarischen Texten

Mi 10-12

Auch wenn die Europäer, wie dies u.a. Krzystof Pomian in seiner Geschichte des Museums (1988) darstellt, gerne für sich in Anspruch nehmen, dass keine andere Kultur in solchem Ausmaß und so systematisch und umfassend Erfahrungen und Sachverhalte aus anderen Län­dern bzw. Kontinenten gesammelt und aufgearbeitet habe, so gibt es doch auch eine ganze Bib­liothek von Texten, in denen außereuropäische Beobachter ihre Erfahrungen und Vorstel­lun­gen von und mit Europa aufgezeichnet haben, seien diese nun Reisende aus Asien Afrika oder den beiden Amerikas gewesen. Dass sich hier nicht nur ein reicher Vorrat an Beobach­tungen findet, der wiederum nicht zuletzt zur fiktionalisierten Selbstbeschreibung und Selbst­verständigung Europas in Texten von der Aufklä­rung (Diderot, Montesquieu) bis hin zur Kulturkritik des 20. Jahrhunderts (Der Papalagi, „Rede“ des Häuptlings Seattle) herange­zogen wurde, ist das eine; das andere, dass sich in diesen Berichten eines „Europa im Spiegel“ (Jusep Fontana) natürlich auch Beobachtungen anthropologischer und transkultureller Art finden lassen, die im Hinblick auf einen mögliche Weltkultur/Weltliteratur ausgear­beitet wer­den können/konnten. Anhand ausgewählter Beispiele und Autoren aus unterschiedlichen Jahrhunderten werden wir im Seminar diesen Fragen nachgehen, auch auf die Möglich­keiten einer Poetik  des der Fremd- und Selbstbeobachtung eingehen und so die mit den Tex­ten ver­bundenen Reflexionschancen nach beiden Seiten hin erkunden und erörtern. U. a.  werden Texte von Olaudah Equiano, Ahmed Resmi Efendi, Mark Twain, Henry Adams, W. E. B. Dubois, Ousmane Sembène, Cheik Hamidou Kane zur Sprache kommen; ebenso die von Cheng Fen gesam­melter Berichte bzw. Beobachtungen chinesischer Diplomaten aus dem 19. Jahrhundert und Beobachtungen des modernen Europa seit Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Sicht lateinamerikanischer und karibischer SchriftstellerInnen und Reisender. Zum Ein­stieg sei auf einen exemplarischen Arbeitsansatz hingewiesen, wie er sich der Selbstbeschrei­bung der Bonner Arbeitsgruppe „Europa von Außen“ findet: https://www.europava.uni-bonn.de/   

Erste Literaturhinweise: Peter J. Brenner (Hg.): Der Reisebericht. Die Entwicklung einer Gattung in der deutschen Literatur. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1989; Paul Gilroy: The Black Atlantic. Modernity and Double Consciousness. London New York: Verso 1993; Eric J. Leed: Die Erfahrung der Ferne. Reisen von Gilgamesch bis zum Tourismus unserer Tage. Frankfurt a.M. New York: Campus 1993; Martin Fuchs, Eberhard Berg: Phänomenologie der Differenz. Reflexionsstu­fen ethnographischer Repräsentation. In: dies. (Hg.): Kultur, soziale Praxis, Text. Die Krise der ethnographischen Repräsentation. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1993, S. 11-108;  Jusep Fontana: Europa im Spiegel. Eine kritische Revision der europäischen Geschichte. München: Beck 1995; Michael Taussig: Mimesis und Alterität. Eine eigenwillige Geschichte der Sinne. Hamburg: Europäische Verlagsanstalt 1997;  Feng Chen: Die Entdeckung des Westens. Chi­nas erste Botschafter in Europa 1866-1894. Frankfurt a. M.: Fischer 2001; Thomas Hauschild, Bernd Jürgen Warneken (Hg.): Inspecting Germany. Internationale Deutschland-Ethnographie der Gegenwart. Münster: Lit. Verlag 2002; Ferdinand Seibt: Die Begründung Europas. Ein Zwischenbericht über die letzten tausend Jahre. Frankfurt a.M.: S. Fischer 2002; Manfred Beller, Joep Leerssen (Hg.): Imagology. The cultural construction and literary representation of national characters. A critical survey. Amsterdam Atlanta: Rodopi 2007; Bekim Agai, Zita Ágota Pataki (Hg.): Orientalische Reisende in Europa - Europäische Reisende im Nahen Os­ten. Bilder vom Selbst und Imaginationen des Anderen. Berlin: EB-Verlag 2010; Bekim Agai, Stephan Conermann (Hg.): „Wenn einer eine Reise tut, hat er was zu erzählen“. Präfiguration – Konfiguration – Refiguration in muslimischen Reiseberichten. Berlin: EB-Verlag, 2013; Manfred Beller: Fremdbilder, Selbstbilder. In: Rüdiger Zymner, Achim Hölter (Hg.): Hand­buch Komparatistik. Theorien, Arbeitsfelder, Wissenspraxis. Stutt­gart Weimar: Metzler 2013, S. 94-99.

FKolloq.: „Gastarbeiter“-Literatur

Di 16-18

Das Kolloquium fokussiert zunächst auf eine bestimmte Phase und einen bestimmten Diskurs in der Sozial-, Kultur- und Literaturgeschichte der Bundesrepublik. In Folge der 1955 einset­zenden Anwerbung ausländischer Arbeitnehmer, deren Aufenthalt, so benennt es schon der Begriff des „Gastarbeiters“, auf Zeit geplant war und sich lediglich an den Bedarfen des deut­schen Arbeitsmarkts ausrichtete, waren zwar „Arbeitskräfte gerufen“ worden, aber wie es Max Frisch prägnant formuliert hat: „Menschen gekommen“ (Frisch 1969: 29). Tatsächlich kehrten von den bis 1973 in die Bundesrepublik gekommenen 13 Millionen Menschen nahezu 11 Millionen in diesem Zeitraum auch wieder in ihre Heimatländer zurück. Zugleich aber veränderten die mit der Arbeitsmigration verbundenen Alltagserfahrungen, zumal dann auch der einsetzende Familiennachzug sowie die durch die deutsche Gesetzeslage gegebene „Ver­erbung“ des Ausländerstatus auf die nächsten Generationen nicht nur die bundesrepublika­nische Gesellschaft nachhaltig, sondern brachten seit den 1960er Jahren dann auch zuneh­mend die Stimmend der Migranten selbst zu Gehör, nicht zuletzt in den Feldern der Kultur und Lite­ratur. Insoweit gehen die Arbeitsfragen des Kolloquium zunächst von den 1960er und 1970er Jahren als einer Drehscheibe aus, auf der ältere „volksgemeinschaftlich“ orientierte Konzepte der bundesdeutschen Gesellschaft (hier sind natürlich auch Vergleiche im Blick auf die Rolle und die Wahrnehmung der sogenannten „Vertragsarbeiter“ in der DDR  nötig) sich der Rea­lität einer wachsenden gesellschaftlichen Pluralität zu stellen hatten, und wir fragen weiter, welche Rolle frühe literarische und andere künstlerische Gestaltungen innerhalb der damit verbundenen Lern- und Aushandlungsprozesse gespielt haben und in welcher Weise sich die heutige Vielfalt und Wirklichkeit der Bundesrepublik als einer multikulturellen Ge­sellschaft in dieser Bezugsli­nie verstehen und diskutieren lässt. In  literaturwissenschaftlicher Hinsicht werden dabei Fragen der Epochen-, Institutionen- und Korpusbildung ebenso im Mittelpunkt stehen wie solche der literarischen Wertung und Rezeption. Nicht zuletzt geht es um genuin komparatistische Fragestel­lungen wie die der Übersetzung, eines mehrsprachigen Schreibens und auch um die Erscheinungsformen und Rollen migrantischen Schreibens in den Literaturen anderer Gesellschaften.

Textsammlungen: Christian Schaffernicht (Hg.). Zuhause in der Fremde. Ein bundesdeutsches Ausländer-Lesebuch. Fischerhude: Verlag Atelier im Bauernhaus 1981; Habib Bektaş u.a. (Hg.): Das Unsichtbare Sagen! Prosa und Lyrik aus dem Alltag des Gastarbeiters. Kiel: Malik 1983; Yüksel Pazarkaya (Hg.): Spuren des Brots. Zur Lage der ausländischen Arbeiter. Zü­rich: Union 1983; Heinz Friedrich (Hg.): Chamissos Enkel. Zur Literatur von Ausländern in der Bundesrepublik. München: dtv 1986; Karl Esselborn (Hg.): Über Grenzen. Berichte, Er­zählungen, Gedichte von Ausländern. München: dtv 1987; Carmine Chiellino: Die Reise hält an. Ausländische Künstler in der Bundesrepublik. München: Beck 1988; Zafer Şenocak: Atlas des tropischen Deutschland. Berlin: Babel 1992; Ilija Trojanov (Hg.): Döner in Walhalla. Texte aus der anderen deutschen Literatur. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2000; Jamal Tu­schick (Hg.): Morgen Land. Neueste deutsche Literatur. Frankfurt a.M.: Fischer 2000.

Literatur zur Einführung: Ernst Klee (Hg.): Gastarbeiter. Analysen und Berichte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1972;  Jan Motte, Rainer Ohliger (Hg.): Geschichte und Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft. Migration zwischen historischer Rekonstruktion und Erinne­rungspolitik. Essen: Klartext 2004;  Projekt Migration. Kölnischer Kunstverein. Köln: DuMont 2005; Rita Chin: The Guest Worker Question in Postwar Germany. Cambridge: Mass. UP 2007; Wiebke Sievers: Zwischen Ausgrenzung und kreativem Potential. Migration und Integration in der Literaturwissenschaft. In: Heinz Fassmann, Julia Dahlvik (Hg.): Mig­rations- und Integrationsforschung – multidisziplinäre Perspektiven. Ein Reader. Wien: V & R Uni­press 2011, S. 189-210; Franz Hamburger: Von der Willkommenskultur zum Schießbe­fehl. Ein nicht nur polemischer Kommentar. In: Neue Praxis Sonderheft 13: Flucht, Sozial­staat und Soziale Arbeit (2017), S. 21-35;

Gino Chiellino: Literatur und Identität in der Fremde. Augsburg: Selbstverlag 1985; Bernd Hamm: Fremdgegangen – freigeschrieben. Einführung in die deutschsprachige Gastarbeiter­literatur. Würzburg: Königshausen & Neumann 1988; Sargut Şölçün: Sein und Nichtsein. Zur Literatur in der multikulturellen Gesellschaft. Bielefeld: Aisthesis 1992; Immacolata Amodeo: ‚Die Heimat heißt Babylon‘. Zur Literatur ausländischer Autoren in der Bundesrepublik Deutschland. Opladen: Westdeutscher Verlag 1996; Nasrin Amirsedghi, Thomas Bleicher (Hg.): Literatur der Migration. Mainz: Kinzelbach 1997; Carmine Chiellino (Hg.): Interkultu­relle Literatur in Deutschland. Ein Handbuch. Stuttgart Weimar: Metzler 2000; Ottmar Ette: ÜberLebenswissen 1: Die Aufgaben der Philologie. Berlin: Kadmos 2004; ders.: ÜberLe­benswissen 2: ZwischenWeltenSchreiben. Literaturen ohne festen Wohnsitz. Berlin: Kadmos 2005; Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Literatur und Migration. München: Edition Text und Kri­tik. 2006; Elke Sturm-Trigonakis: Global playing in der Literatur. Ein  Versuch über die neue Weltliteratur. Würzburg: Königshausen & Neumann 2007; Wiebke Sievers: Writing politics. The emergence of immigrant writing in West Germany and Austria. In: Journal für Ethnic and Migration Studies 38/8 (2008), S. 1217-1235; Helmut Schmitz (Hg.): Von der nationalen zur internationalen Literatur. Transkulturelle deutschsprachige Literatur und Kultur im Zeitalter globaler Migration. Amsterdam: Rodopi 2009; Immaculata Amodeo, Heidrun Hörner (Hg.): Zu Hause in der Welt: Topografien einer grenzüberschreitenden Literatur, Sulzbach/Ts.: Helmer 2010; Mirjam Gebauer, Pia Schwarz Lausten (Hg.): Migration and Literature in Con­temporary Europe. München: Meidenbauer 2010; Sandra Vlasta: Migration und Komparatis­tik. In: Rüdiger Zymner, Achim Hölter (Hg.): Handbuch Komparatistik. Theorien, Arbeitsfel­der, Wissenspraxis. Stuttgart Weimar: Metzler 2013, S. 181-183.

Kolloquium für Doktoranden und Doktorandinnen: O. u. Z. n. V.

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